Da ich morgens für gewöhnlich keine Zeit oder keine Lust habe mein Haar großartig zu stylen, habe ich kürzlich nach Möglichkeiten gesucht schöne Locken über Nacht zu bekommen, ohne viel Zeitaufwand und schädigende Hitze. Dabei bin ich auf viele interessante, mal mehr, mal weniger überzeugende Methoden gestoßen. Schließlich habe ich mich entschieden drei Techniken selbst auszuprobieren.

1. Die Haarband-Technik

Locken über Nacht: Drei Techniken im Selbstversuch

(1) Zunächst setze ich mir ein Haarband auf, oberhalb der Ohren. (2) Dann nehme ich mir von vorne eine Strähne und wickel sie einmal um das Haarband. Anschließend nehme ich die nächste Strähne dazu und wickel beide erneut um das Haarband. (3) So geht es immer weiter, bis ich am Hinterkopf angelangt bin. (4) Nun wiederhole ich das Ganze mit der anderen Seite. (5) Dann sprühe ich noch etwas Wasser auf das Haar und gehe ins Bett. (6) Am nächsten Morgen entferne ich das Haarband, schüttel das Haar etwas aus und kämme es leicht durch.

2. Die Zwirbel-Technik

Locken über Nacht: Drei Techniken im Selbstversuch

(1) Ich teile das Haar in drei Partien. (2) Dann nehme ich die erste Strähne und drehe sie so lange, bis sie sich zusammenzieht. (3) Ich wickel sie umeinander und stecke sie mit einer Haarklammer fest. (4) Dasselbe mache ich mit den beiden anderen Strähnen und besprühe zuletzt noch alles mit Wasser. (5) Am nächsten Morgen nehme ich die Haarklammern heraus. (6) Nachdem ich die Strähnen entwirrt habe, sehe ich erst einmal aus wie ein explodiertes Huhn. Damit es nicht mehr ganz so schlimm ausschaut, bürste ich das Haar durch und stecke es auf einer Seite fest.

3. Die Papilotten-Technik

Locken über Nacht: Drei Techniken im Selbstversuch

Papilotten gibt es in verschiedenen Variationen. Für meinen Versuch habe ich die günstigen Airollers benutzt. Die gibt es z.B. bei Rossmann für 2,99 € (30 Stück + Kamm). Da ich viele Papilotten-Opfer mit einem Berg kleiner Schäfchenlocken gesehen habe, beschränke ich mich auf die untere Haarpartie. (1) Dazu mache ich mir zunächst einen hohen Pferdeschwanz und besprühe ihn mit Wasser. (2) Dann nehme ich die erste Papilotte und drehe mittig eine dickere Strähne ein. (3) Am Haargummi angekommen, ziehe ich das Ende der Papilotte durch die Lasche. (4) Nachdem ich dies mit den übrigen Strähnen wiederholt habe, befeuchte ich das Haar nochmals. (5) Am nächsten Morgen löse ich die Papilotten und drehe sie wieder aus dem Haar. (6) Dann entferne ich das Haargummi, schüttel das Haar etwas aus und kämme es vorsichtig.

Mein Fazit

Die Haarband-Technik geht schnell und einfach. Das Haar löst sich nicht über Nacht und stört nicht beim Schlaf. Das Entfernen des Haarbandes gestaltete sich bei mir sehr schwierig, aber ich denke mit ein wenig Übung lässt sich das verhindern. Das Ergebnis finde ich schön natürlich.

Die Zwirbel-Technik ist für mich ein ziemlicher Reinfall. Zwar ist sie nicht sehr aufwendig und die Kneuel lösen sich im Bett nicht, aber man findet nur schwer eine angenehme Schlafposition. Außerdem erhält man eher krauses Haar als schöne Locken.

Die Papilotten-Technik ist schnell gemacht und nicht sehr schwer. Über Nacht lockern sich die Papilotten etwas, aber sie gehen nicht auf und man kann gut damit schlafen. Das Ergebnis gefällt mir von allen Techniken am besten.
 
Welche Technik ist euer Favorit?

kommentare

Mhh…darf ich erstmal sagen, dass deine Haare wunderschoen sind? x)

Also…Mir gefaellt die Papilotten-Technik am Besten, die habe ich auch schon oefters ausprobiert, aber habe stattdessen selbst Roellchen gedreht aus Alufolie, weil ich alles immer so schnell verliere, besonders wenn die Dinger so klein sind :D

Die Technik mit dem Haarband kannte ich noch gar nicht, werde ich demnaechst vllt auch mal ausprobieren :)

lg

Vielen Dank! :)

Ja, statt Papilotten kann man natürlich auch Alufolie oder Küchenpapier benutzen. Mit Socken hab ich’s auch schon gesehen. ^^

Also diesen Post finde ich echt mal gelungen, danke für die Arbeit, die du dir da gemacht hast. Mir gefallen das erste und das dritte Ergebnis am besten, ich denke ich werde das auch mal ausprobieren.

Sehr schöner Blog übrigens.

LG Samantha

Freut mich, dass er dir gefällt! Viel Spaß beim Ausprobieren. ;)

Hello! :)
Ein wirklich gelungener und übersichtlicher Beitrag. Du hast dir wirklich Mühe gegeben, das sieht man. :) Papilotten habe ich selbst schon ausprobiert, ich finde die wirklich ätzend, nur denke ich, dass da jeder anders ist. :) Das mit dem Haarband finde ich spannend, das werde ich bestimmt mal ausprobieren, das ergebnis gefällt mir auch echt am Besten!

Liebste Grüße, Seija!

Danke Seija! Dann hoffe das Haarband regt dich nicht so auf, wie die Papilotten und du bekommst schöne Locken. ;)

Gott sei Dank, habe ich Naturlocken.
Obwohl es mit ihnen auch nicht immer einfach ist und ich momentan auch nicht genau weiß, wie ich sie behandeln und stylen soll.

Lieben Gruß ♥

Das Ergebnis mit der Haarband-Technik gefällt mir persönlich am Besten. :-)
Ich mag eher leichtere Wellen.
Das zweite Ergebnis wirkt fast schon – wie Du ja auch selbst schreibt- etwas krisselig und durcheinander.

Papilotten würd ich wohl eher wählen, wenn die Frisur wirklich lange halten muss. Also eher für besondere Anlässe.
Ich denke mit der Haarband-Technik hängen sich die Haare schneller aus, oder was hast Du für einen Eindruck? :-)

Liebe Grüße,

die MuhKuh

Also, bei mir hält eigentlich beides gleich gut. ;)

Klasse, diese Methoden kannte ich noch gar nicht!
Die mit dem Haarband muss ich unbedingt ausprobieren. Die gezwirbelte Haarpracht gefällt mir eigentlich auch ganz gut, aber dass man damit nicht ordentlich schlafen kann, kann ich mir gut vorstellen.
Liebe Grüße, Christine




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